SPD: Gemeinsam für mehr Lärmschutz in den Stadtteilen

Die Sozialdemokraten der Stadtteile Waldau, Bettenhausen, Forstfeld, Niederzwehren, Oberzwehren und Nordshausen planen gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Ulrike Gottschalck und den Landtagsabgeordneten Wolfgang Decker und Uwe Frankenberger eine öffentliche Veranstaltung „Gemeinsam für mehr Lärmschutz in den Stadtteilen“. Vorgesehen sei, hierzu auch Vertreter des Landes einzuladen.

„Die Vertreter des Landes müssen den Bürgerinnen und Bürgern die konkreten Straßen-Planungen rund um die Stadtteile erläutern und hier insbesondere auf den geplanten Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen eingehen“, erklären die Abgeordneten und Ortsvereinsvorsitzenden in ihrer gemeinsamen Presseerklärung. Mobilität sei zwar zentraler Bestandteil des Alltags der Menschen und sichere Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsplätze, jedoch wachse die mit dem Verkehr verbundene Belastung für die Menschen. Trotz umfangreicher Regelwerke und Investitionen sei es bisher nicht ausreichend gelungen, Lärm auf ein akzeptables, unvermeidbares Maß zu begrenzen. Eine der wesentlichen rechtlichen Ursachen für die bestehende Verkehrslärmbelastung seien beispielsweise die stark unterschiedlichen Lärmschutzniveaus beim Neubau und bei der Lärmsanierung im Bestand. Da die Verkehre rund um die Stadtteile in den nächsten Jahren noch weiter massiv zunehmen würden und neue Planungen wie beispielsweise der 6-streifige Ausbau der A 49, der Bau der A 44 mit Anschluss an die A 7 mit achtspurigem Ausbau und Wegfall von Kassel-Ost, sowie der Neubau der Bergshäuser Brücke anstünden, wollen die Sozialdemokraten frühzeitig Kräfte bündeln und den Interessen der betroffenen Menschen Gehör verschaffen. Bereits heute sei die Belastung durch stark gestiegenen Verkehr schlicht und ergreifend deutlich höher als früher, die Menschen in Kassel seien keinesfalls empfindlicher geworden. Daher bestehe dringender Handlungsbedarf.