Pressemitteilung:

27. Juni 2017

Wolfgang Decker: Bertelsmann-Studie bestätigt dringenden Handlungsbedarf gegen steigende Altersarmut

Altersarmut

Am gestrigen Montag hat die Bertelsmann-Stiftung eine Untersuchung über eine zunehmende Altersarmut publiziert. Zum Inhalt der Studie sagte der Sprecher für Renten-und Arbeitsmarktpolitik der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Wolfgang Decker, am Dienstag in Wiesbaden: „Die Studie macht einmal mehr deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um der Gefahr steigender Altersarmut wirksam zu begegnen. Die wichtigste Voraussetzung, um Altersarmut zu begegnen, ist gute und sichere Arbeit. Nur wer ordentlich verdient hat die Chancen, auskömmliche Rentenanwartschaften zu bilden. Deshalb setzt sich die SPD dafür ein, prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu beseitigen, tarifliche Beschäftigung zu stärken und darüber hinaus Frauen aus der Teilzeitfalle zu helfen, die unter anderem als Grund für Altersarmut gilt. Leider weigert sich die CDU diesen Weg mitzugehen und heizt drohende Altersarmut unnötig an. Geradezu fahrlässig ist es, dass die Bundeskanzlerin und die CDU beim Thema Rente leichtfertig den Kopf in den Sand stecken und bis 2030 keinen Handlungsbedarf sehen wollen. Vernünftige Rentenpolitik braucht aber verlässliche Handlungslinien. Wer erst 2030 umsteuern will, muss schon jetzt damit beginnen. Die SPD hat diesen Handlungsbedarf erkannt und ein Rentenkonzept vorgelegt, dass die Probleme jetzt angeht und weitere Handlungsoptionen über 2030 hinaus eröffnet. Die CDU hingegen bleibt untätig und will die Bürgerinnen und Bürgern beim Thema Rente offensichtlich im Unklaren lassen".

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